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Der Winter an der Ostsee mit Kälte und Eis zeigte, wie kraftvoll Natur die Landschaft formt. Während draußen in den vergangenen Wochen winterliche Ruhe herrschte und unsere Stiftungsflächen im Winterschlaf lagen, ging unsere Arbeit weiter.

So haben wir unter anderem die Wiedervernässung in den Sernitz-Torfwiesen vorangebracht und das Leidissoo-Moor in Estland wiederhergestellt. Internationale Projekte in Zentralasien und Georgien konnten wir erfolgreich abschließen. Auch auf unseren Flächen haben wir verantwortungsvolle Naturschutzarbeit geleistet – ergänzt durch neue Impulse wie die PaludiBörse, die Biografie von Michael Succow und verschiedene Veranstaltungen.

Mit dem nahenden Frühling erwacht nicht nur die Natur, sondern auch neues Engagement für Klima, Moore und Biodiversität.

Dein Team der Michael Succow Stiftung – aus den Mooren, Wüsten, Salzgrasländern, Küsten und Wäldern dieser Welt

„Das Abenteuer des Lebens“ – Biografie von Michael Succow

Am 5. März erschien im oekom verlag die Biografie unseres Stifters Michael Succow. Sie erzählt von einem außergewöhnlichen Lebensweg zwischen Moorforschung, dem historischen Nationalparkprogramm der Wendezeit und internationalem Naturschutz. Eine Geschichte über Mut, Haltung und den Glauben daran, dass engagierte Menschen die Zukunft von Natur und Landschaft verändern können.

© Cover / oekom Verlag

Mehr zum Buch
Gemeinsam aktiv für das Mannhagener Moor

Bei strahlendem Frühlingswetter unterstützten uns 21 engagierte Helfer*innen im Naturschutzgebiet Mannhagener Moor. Gemeinsam wurden junge Moorbirken von der Fläche entfernt, um nasse und artenreiche Moorlebensräume offen zu halten.

© L. Heinze / Michael Succow Stiftung

Zur Meldung
Weisergatterbau Bolzer See. Foto: D. Schacht / Michael Succow Stiftung
Arbeitseinsatz stärkt Waldumbau im Nationalen Naturerbe

Am Hohen Berg auf der Stiftungsfläche Bolzer See wurden zwei Weisergatter errichtet, um die natürliche Waldverjüngung zu begleiten. Die Maßnahme ist Teil des langfristigen Umbaus hin zu einem standorttypischen, klimaresilienten Mischwald im Nationalen Naturerbe.

© D. Schacht / Michael Succow Stiftung

Mehr erfahren
Sichere und verantwortungsvolle Drückjagd. Foto: D. Schacht / Michael Succow Stiftung
Drückjagd als Bestandteil des Naturschutzmanagements

Auf einer eigenen Naturschutzfläche fand erstmals eine Drückjagd im neuen Eigenjagdbezirk statt. Ziel der Maßnahme ist die Regulierung von Wildbeständen zur Sicherung der Waldverjüngung und langfristigen Artenvielfalt.

© D. Schacht / Michael Succow Stiftung

Zur News

Luftaufnahme aus dem Leidissoo-Moor in Estland (August 2025). Geschlossene Gräben stellen den natürlichen Wasserhaushalt wieder her und sichern das Moor als Kohlenstoffspeicher. Foto: skycam

Leidissoo-Moor wiedervernässt

Im Nordwesten Estlands ist das Leidissoo-Moor wieder nass: Über 100 Kilometer Entwässerungsgräben wurden geschlossen, mehr als 500 Dämme gebaut. Auf 800 Hektar stellt sich der natürliche Wasserhaushalt wieder ein.

© skycam

Zum Projekt & Film
Baubesprechung in den Sernitz-Torfwiesen. Foto: L. Heinze / Michael Succow Stiftung

Wiedervernässung an der Sernitz gestartet

Bei Greiffenberg gehen im Projekt toMOORow die Bagger an die Arbeit: In den Sernitz-Torfwiesen werden Entwässerungsgräben geschlossen, um den Wasserhaushalt zu reaktivieren. Ziel ist es, CO₂-Emissionen zu senken, Lebensräume zu restaurieren und Perspektiven für Paludikultur zu schaffen.

© L. Heinze / Michael Succow Stiftung

Mehr zur toMOORow Wiedervernässung
Ground-Truthing-Schulung im Rucahabi-Moor, Ntarama, Ruanda. Foto: S. Elshehawi / Michael Succow Stiftung

Ruanda aktualisiert nationale Moorkarte

Im Projekt Peat4People startet die landesweite Feldüberprüfung der Moore in Ruanda. Von uns geschulte, lokale Fachleute erfassen Bodendaten nach internationalen Standards, so dass eine zentrale Grundlage für nachhaltiges Moormanagement entsteht.

© S. Elshehawi / Michael Succow Stiftung

Mehr dazu
toMOORow PaludiBörse ist online

Mit der neuen toMOORow PaludiBörse startet eine digitale Plattform für Paludikultur: Sie vernetzt Anbieter*innen und Abnehmer*innen von Biomasse aus nassen Mooren, schafft Markttransparenz und stärkt regionale Wertschöpfungsketten.

Zur PaludiBörse

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Neue Maßstäbe für grenzüberschreitenden Naturschutz in Zentralasien

Im Grenzgebiet zwischen Usbekistan und Tadschikistan wurden neue Monitoring-Standards etabliert, gemeinsam koordinierte Aktionspläne vereinbart und der Grundstein für ein bilaterales Abkommen gelegt – wichtige Schritte für koordinierten Naturschutz zwischen beiden Ländern, die lange Zeit keine diplomatischen Kanäle unterhielten. Für die Naturschützer*innen waren dies 30 Monate gut investierte Zusammenarbeit im Rahmen des ILUCA Projektes der GIZ.

© Projektarchiv ILUCA / Michael Succow Stiftung

Mehr erfahren
Eröffnung des Informationszentrums. Foto: REC Caucasus
Ermutigende Entwicklungen im Biosphärenreservat Three Alazani Rivers

Nach zwei Jahren Projektarbeit im UNESCO-anerkannten Biosphärenreservat (BR) Three Alazani Rivers in Georgien konnten wichtige Fortschritte erzielt werden – darunter ein neues Informationszentrum, verschiedene Capacity‑Development‑Maßnahmen und engagierte Impulse für Co‑Management und nachhaltige Regionalentwicklung. Das Projekt zur Stärkung des Managements in einem der beiden ersten BR des Südkaukasus wurde gemeinsam mit der GIZ umgesetzt.

© REC Caucasus

Zur News
Dr. Musonda Mumba, Generalsekretärin der Ramsar-Konvention mit der ersten Nationalen Ramsar-Strategie. Foto: National Committee on Ecology and Climate Change of the Republic of Uzbekistan
Usbekistan präsentiert erste Nationale Ramsar-Strategie

Ein starkes Signal für den globalen Feuchtgebietsschutz: Auf der CITES COP20 stellte Usbekistan seine erste Nationale Ramsar-Strategie (2026-2030) vor. Die Michael Succow Stiftung brachte sich maßgeblich in die Erarbeitung der Strategie ein. Usbekistan ist eines der wenigen Länder weltweit mit einer nationalen Ramsar-Strategie und ist damit Vorbild für andere Länder der Region.

© National Committee on Ecology and Climate Change of the Republic of Uzbekistan

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Wir treten an mit dem Zitronenfalter

Bei der Gartentierwahl 2026 der Heinz Sielmann Stiftung geht die Michael Succow Stiftung mit dem Zitronenfalter ins Rennen. Der frostharte Frühstarter steht für naturnahe Gärten, Strukturvielfalt und gelebten Artenschutz direkt vor der Haustür.

© lilartsy (pexels)

 Für den Zitronenfalter abstimmen

Wie geht Natur?! auf Deutschlandtour

Der Film beleuchtet das 1990 initiierte Nationalparkprogramm von Prof. Dr. Michael Succow und die daraus entstandene „Naturschutzrevolution“ mit fünf Nationalparks, sechs Biosphärenreservaten und drei Naturparks. Wie geht Natur?! Und wie kann sie geschützt und erlebbar gemacht werden?

© Archiv HaDeZett / L. Succow

Termine zur Filmtour

Promotionsstipendium – Schutzgebietsmanagement & Partizipation

Gesucht werden Nachwuchswissenschaftler*innen aus Zentralasien, dem Kaukasus oder der Mongolei. Das Right Livelihood College am Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) der Universität Bonn bietet in Kooperation mit der Succow Stiftung ein DAAD-finanziertes Promotionsstipendium an. Bewerbungsschluss ist der 5. April 2026.

© M. Succow

Zur Ausschreibung

Veranstaltungen

Die Stiftung und Partner laden zu Veranstaltungen mit unterschiedlichen Formaten ein, vom Buchdialog bis zur Exkursion und zum Podiumsgespräch:

18. März | Stechlin
„Wie geht Natur?!“ – Film und Gespräch mit dem Stifter

20. März | Leipzig
Buchvorstellung „Das Abenteuer des Lebens“ mit Prof. Dr. Michael Succow im Rahmen einer Gesprächsrunde mit Gästen aus Wissenschaft und Politik.

21. März | Karrendorfer Wiesen (bei Greifswald)
Geführte Exkursion mit fachkundiger Begleitung: Einblicke in Naturentwicklung, Artenvielfalt und Schutzmaßnahmen direkt vor Ort

6. Mai | Berlin
Podiumsgespräch „Ein Leben für die Natur“ im DDR-Museum mit anschließenden Filmausschnitten und Diskussionsrunde.

Alle Veranstaltungen im Überblick

PS: Schon mal von der Lebenslandschaft Vorpommern gehört?

Nun, vermutlich bist du mittendrin. Was soll das sein, was passiert da, wie kannst du deine Lebenslandschaft mitgestalten und gemeinsam mit uns mehr Natur wagen? Das erfährst du in dem Newsletter „Gemeinsam tut sich was – Neues aus der Lebenslandschaft Vorpommern“. Die Karrendorfer Wiesen sind zum Beispiel Teil dieser Lebenslandschaft. In unserem Verbundprojekt „Gemeinsam Mee(h)r Natur in Vorpommern wagen“ zeigen Partner aus Naturschutz und Tourismus, wie Moor- und Küstenschutz gemeinsam gelingen können.

© M. Sänger

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Erhalten – Haushalten – Werthalten

Die Michael Succow Stiftung ist eine gemeinnützige rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts. Vertreten durch: Jan Peters und Nasrin Morgan

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß §27 a Umsatzsteuergesetz: DE281831509 | Aufsichtsbehörde: Stiftungsbehörde Mecklenburg-Vorpommern, Justizministerium Abteilung 3, Referat 390, Puschkinstraße 19-21 | 19055 Schwerin

Impressum:
Michael Succow Stiftung
Ellernholzstraße 1/3
17489 Greifswald
newsletter@succow-stiftung.de